K-Active Qualitätssiegel

Erfahren Sie mehr über höchste Produktqualität unseres K-Active Tapes, Grundlagen, Qualitätsmerkmale und Gründe, weshalb Sie als verantwortungsvoller Arzt und Therapeut auf Qualität und Sicherheit setzen sollten.

Unsere Qualitätsbroschüre gibt Ihnen Auskunft über offene Fragen.


"Trostpflaster" fürs Pferd

02.05.2012
Das sog. Kinesiologische Tape wurde durch den japanischen Konzern Nitto Denko, in Zusammenarbeit mit dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase, entwickelt.

Vielen ist es wahrscheinlich schon mal im Leistungssport begegnet: Die blauen, pinken und schwarzen Tapestreifen zieren schon seit langem so manchen Fußballer, Leichtathleten, Tennisspieler oder Handballer.

Was bei den Sportlern begann, zog dann auch in viele physiotherapeutische Praxen ein, um damit dem Patienten eine wirkungsvolle Therapiemethode anzubieten. Anwendungsbereiche sind dabei vor allem Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, funktionelle Dysfunktionen, Verletzungen, Muskelverspannungen, degenerativen Gelenkerkrankungen und Lymphproblematiken.


Muskelverletzungen im Ju-Jutsu

08.02.2012
Muskelverletzungen im Ju-Jutsu sind zwar nicht die dominierende Ursache für Trainings- und Wettkampfunterbrechungen, verdienen jedoch m. E. ein gewisses Maß an Wertschätzung da die Regeneration nach einer derartigen Verletzung oftmals langwierig ist und die Entstehung häufig vermieden werden kann.

Aus dem Judobereich heraus weiß man, dass die häufigste Lokalisation von Muskelverletzungen sich auf die Armbeugemuskulatur (M. Biceps brachii) und den großen Brustmuskel (M. Pectoralis major) erstreckt. Vermutlich ist es der enorm hohe Krafteinsatz beim Gegegnhalten eines Seitstreckhebels der zu diesen Verletzungen führt. Ob und wie weit sich diese Erkenntnisse auf das JJ übertragen lassen ist nicht ganz geklärt. Jedoch bildet es einen guten Ansatz für den Versuch, hier vorbeugend und eventuell auch leistungssteigernd vorzugehen. ...


Taping-Tipps fürs britische Team

31.01.2012
"Die Einladung war eine große Ehre für uns. Die Fortbildung war anstrengend, hat aber sehr viel Spaß gemacht", sagt der Wiesthaler Siegfried Breitenbach. Der Ohysiotherapeut und Geschäftsführer der K-Active Europe GmbH war am Wochenende in London, um auf Einladung des britischen Olympia-Komitees (BOA) die führenden 30 Physiotherapeuten des Landes im Kinesiologischen Taping fortzubilden.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Ulrike Aussem (Kronberg) war er zur Schulung in der englischen Hauptstadt, in der vom 27. Juli bis 12. August zum dritten Mal nach 1908 und 1948 die Olympischen Sommerspiele ausgetragen werden.

Laut Breitenbach sind die Gastgeber bemüht, im Sommer möglichst viele Medaillen zu ergattern. Aus diesem Grund werden nicht nur die Athleten optimal vorbereitet, sondern auch die Betreuer. ...


Upgrade Your Power

19.01.2012
Mit kinesiologischen Tapes besser regenerieren, mehr leisten und schneller wieder genesen. In den letzten Jahren sieht man immer häufiger im Spitzen-, aber auch zunehmend im ambitionierten Breitensport bunte Bänder (kinesiologische Tapes) am Körper der Athleten. Können die Wirkungen dieser Tapes eine Hilfe zur gesunden Leistungssteigerung sein und welche Möglichkeiten bieten sie für jeden einzelnen, seinen Körper optimal zu unterstützen und Überlastungen von Körperstrukturen vorzubeugen?

Geschichte und Wirkweise
Die Methode des kinesiologischen Tapings hat Ihren Ursprung in Japan und wurde bereits Anfang der 80er Jahre von einem dortigen Chiropraktiker und dem Konzern Nitto Denko entwickelt. Der Grundgedanke war, mittels des Tapes eine „zweite, positive Haut“ auf der Oberfläche des Körpers zu applizieren. Dieses Tape vermittelt über eine Aktivierung von unter unserer Haut gelegenen Nervenrezeptoren sensorische Informationen, die über das Rückenmark bis in das zentrale Nervensystem weitergeleitet werden und dort eine Antwort erzeugen.


K-Active - Das beste Kinesiologische Tape

14.12.2011
Die K-Active Unternehmensgruppe ist eine der Ersten, die sich in Deutschland und Europa mit dem Kinesiologischen Tape beschäftigt haben und derzeit das führende Unternehmen für Schulungen und den Vertrieb des originalen Kinesiologischen Tapes in Europa. K-Active freut sich, die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB) im nächsten Jahr über den Bereich des Spitzensports mit Gerätturnen, Trampolinturnen und Rhythmische Sportgymnastik hinaus weiter auszubauen!

Bereits im Jahr 2000 lernte der Geschäftsführer von K-Active, Siegfried Breitenbach, während der Olympischen Spiele in Sydney als Mitglied des deutschen Teams, sowie als langjähriger Betreuer der deutschen Triathlon Nationalmannschaft das Tape aus Japan kennen. Die vielfältigen und neuen Möglichkeiten, die sich durch die Anwendung des Kinesiologischen Tapes in der Behandlung von Sportlern und Patienten bieten, prägten seine weiteren Strategien.


Narben und Lymphstau - K-Active Tape: Eine Behandlungsalternative

25.11.2011
Viele Sportler tragen sie bei Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen: hautfarbene oder knallig bunte Tapestreifen, die, auf den betroffenen Bereich geklebt, gute Heilungserfolge bringen. Doch nicht nur in der Sportmedizin, auch in vielen weiteren Bereichen können die Tapes erfolgreich eingesetzt werden.

Beispielsweise in der Nachsorge des Mamma-Karzinoms, insbesondere bei Schwierigkeiten des Lymph abfl usses. Die  kinesologischen Tapes bieten hier eine gute Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte des Körpers ohne zusätzliche Medikamente zu unterstützen und die Folgen der Erkrankung zu reduzieren. Ein weiteres mögliches Einsatzgebiet ist die Behandlung von Narben. Um hier die Heilung zu beschleunigen oder auch ältere Narben zu optimieren, werden kleine Streifen des K-Active Tapes kreuzweise im Narbenbereich eingesetzt.


Taping mit großem Potenzial in der Chirugie

01.06.2011
Als der Chiropraktiker Kenzo Kase vor nahezu 30 Jahren mit der japanischen Firma Nitto Denko das erste Kinesiologische Tape entwickelte, hat er sicher nicht vorausgesehen, welche erstaunlichen neuen Aspekte im Rahmen der Therapie sich dadurch eröffnen. Als Manualmediziner war er von dem Grundgedanken erfüllt, den durch die Arbeit seiner Hände erreichten Ergebnissen am Patienten mehr Nachhaltigkeit zu verleihen.

Nach anfänglich frustranen Versuchen, dies durch das übliche Sport-Tape oder andere Tapearten zu erreichen, wurde in mehreren Jahren das heute existierende K-Active-Tape von der Firma Nitto Denko entwickelt.

Material
Das K-Active-Tape ist das einzige Original- Tape der Pionierfirma Nitto Denko auf dem Markt und profitiert von der jahrzehntelangen Erfahrung in der Tapeherstellung. Nitto Denko Corp. ist vom deutschen TÜV überwacht und ISO zertifiziert, wodurch eine gleichbleibend hohe Qualität von Material und Fertigung bei garantierter Schadstofffreiheit des Tapes gewährleistet wird.

Das Tape besteht aus einem hochwertigen Baumwollgewebe, das mit einem Acrylkleber beschichtet ist. In der Dicke, dem Gewicht und der Dehnfähigkeit ist es vergleichbar mit der menschlichen Haut. Es ist atmungsaktiv sowie Luft- und Wasser durchlässig, so dass es ohne Hautprobleme, wie etwa Mazeration, viele Tage auf der Haut belassen werden kann. Durch seine hypoallergenen Eigenschaften kommt es auch bei längeren Anwendungen nur sehr selten zu Hautreaktionen. Das Tape ist komplett latexfrei.

Für die sensible Haut wurde in diesem Jahr das K-Active Tape Gentle in den Markt eingeführt, das durch die vollkommen neue Stratagel-Klebe-Technologie ohne eine Irritation der oberen Epidermisschichten auskommt und so z. B. für Babys, Kinder, ältere Patienten, Diabetiker, Allergiker, Lymphpatienten sowie nach Operationen besonders gut geeignet ist.

Wirkung
Das Tape kann ungedehnt oder in verschieden stark vorgedehnten Zuständen auf die Haut aufgebracht werden. Diese Differenz von Dehnung des Gewebes, auf das das Tape aufgebracht wird und Vordehnung des Tapes machen die verschiedenen Techniken aus, jeweils mit einer etwas anderen Wirkung auf Rezeptoren und weitere Strukturen.

Die vielfältigen Wirkungen des Tapes sind u. a.:

  • Einfluss auf die Muskelfunktion
  • Verbesserung der Mikrozirkulation
  • Aktivierung des lymphatischen Systems
  • Aktivierung des endogenen analgetischen Systems
  • Unterstützung der Gelenkfunktion
  • Einfluss über die cuti-visceralen Rerflexe auf innere Organe

Alle diese Wirkungen prädestinieren die K-Active-Tapes für den Einsatz im chirurgischen Fachgebiet. Obwohl „nur“ die Haut beklebt wird, kann u. a. über eine Aktivierung der Mechanorezeptoren neuroreflektorisch auf das Schmerzgeschehen Einfluss genommen werden.

A-ä – und C- Fasern leiten die Informationen der Nocizeptoren weiter ins Rückenmark, hier existiert eine Inhibition dieser Information durch die A-â Fasern der Mechanorezeptoren.

Die Ruffini Endigungen und die interstitiellen Rezeptoren werden aktiviert, was zu einer Senkung der Sympathikus-Aktivität und Vasodilatation führt. Hierdurch kommt es zu einer Schmerzreduktion und einem „Release“-Gefühl, was die schnelle Antwort des Gewebes auf das Tape erklärt.

Es kommt zu einer Stimulation der glatten Muskelzellen großflächiger Faszien, die die Plastizität dieser Faszien bedingen und den mechanischen Effekt des eintretenden Release direkt nach der Anlage des Tapes bewirkt.

Mit bestimmten Techniken kann eine Stimulation der Perforantes-Trias erreicht werden, dies sind die Durchtrittsstellen von Venen, Arterien und unmyeliniserten autonomen Nerven durch die Faszien. Dadurch kann eine Wirkung ähnlich der Akupunktur oder der Akupunkt-Massage (APM) erreicht werden.

Der Spannungszustand der Muskulatur wird aus dem Bereich eines Hyper- ebenso wie aus dem eines Hypotonus in den normotonen Bereich des Muskels reguliert; über eine Eröffnung der initialen Lymphgefäße sowie eine Druckentlastung der kleinsten Kapillaren erfolgt eine Verbesserung der Mikrozirkulation.

Die cuti-viszeralen Reflexbögen, die z. B. in der Bindegewebsmassage schon seit vielen Jahrzehnten bekannt und benutzt werden, bieten eine Möglichkeit, Einfluss auf die viszeralen und thorakalen Organe und deren Funktion zu nehmen.

Das Wissen um die myofascialen Verbindungen zwischen allen Organen und Geweben des Körpers ist der Grundgedanke, der uns erklärt, warum wir über eine bloße Beeinflussung auf Hautniveau Einfluss auf alle anderen Strukturen des Körpers nehmen können.

Die Wirkung des Tapes hält 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche und so haben wir die Möglichkeit, über stetige sanfte sensorische Informationen über die Haut positiven Einfluss auf die gestörten Strukturen zu nehmen.

Bei optimaler Tapeanlage spüren die Patienten bereits nach wenigen Minuten nicht mehr, das sie getapt sind und empfinden auch keinerlei Beeinträchtigung ihrer Beweglichkeit. Duschen, baden, sportliche Aktivitäten und sogar saunieren ist ohne Probleme mit dem K-Active-Tape möglich.

Einsatzmöglichkeiten
Die ersten großen Erfolge feierte das Tape im internationalen Spitzensport, wo es eingesetzt wird zur Leistungssteigerung, Verbesserung der Regeneration, der Prophylaxe von Verletzungen und Überlastungen sowie in der posttraumatischen Rehabilitation.

Das zunehmende Wissen und die wachsende Erfahrung in der Anwendung haben die Einsatzgebiete erheblich vergrößert. Es gibt nahezu keinen Bereich der Medizin, in der wir nicht positiven Einfluss auf die Beschwerden, die Schmerzsymptomatik, eingeschränkte Beweglichkeit oder Funktion durch Anlage eines K-Active-Tapes nehmen können.

Historisch gesehen ist das größte Einsatzgebiet nach wie vor eine Beschwerdesymptomatik im Bereich des Bewegungsapparates. Hier gibt es viele Berichte und Studien, die die z. T. erstaunliche Wirkung des Tapes belegen (Literatur kann beim Verfasser angefordert werden).

In den letzten Jahren wird das Tape aber auch zunehmend in der Gynäkologie, der Neurologie, der Kinderheilkunde und der Rheumatologie eingesetzt.

Seit kurzer Zeit hat K-Active gemeinsam mit ihrem kanadischen Partner Spider Tech Inc. die sogenannten K-Active-Tape-PreCuts eingeführt.

Hierbei handelt es sich um bereits vorgeschnittene Anlagen, die für bestimmte Standard-Indikationen entwickelt wurden und derzeit für 14 Körperregionen zur Verfügung stehen.

Der erfahrene Taper kann diese PreCuts allerdings auch für sehr viele modifizierte Anlagen einsetzen. Sie bieten den großen Vorteil, durch die bereits fertige, einzeln verpackte Anlage, sehr schnell und effizient zu arbeiten, was insbesondere in der Praxistätigkeit von erheblicher Relevanz ist.

Bei chronischen Prozessen ist es mit diesen Tapes ebenfalls möglich, den Patienten in der Anlagetechnik zu schulen, so dass er z. B. im Urlaub oder bei Abwesenheit des Arztes die Anlage auch selbstständig durchführen kann.

Einsatzmöglichkeiten in der Chirurgie
Für die Chirurgie als operatives Verfahren stehen zunächst einmal die Techniken im Vordergrund, die den postoperativen Heilungsverlauf positiv beeinflussen können.

An erster Stelle stehen hier die Lymphtechniken, die zu einer erheblichen Reduktion von Ödemen und postoperativen Hämatomen führen. Durch die verbesserte Mikrozirkulation wird der Heilungsverlauf deutlich beschleunigt und die Wundheilung verbessert.

Die deutliche Reduktion von Schwellung und somit auch Drucksymptomatik führt sehr häufig zu einer Reduzierung der notwendigen Schmerzmedikation und einer schnelleren Mobilisierung.

Nach laparaskopischen Eingriffen kann die Anlage von Lymphzügeln zu einer schnelleren Resorption der insufflierten Luft aus dem Abdomen führen.

Obwohl es derzeit keine sterilen Abpackungen der Tapes gibt, gibt es aus eigenen Erfahrungen keine Probleme, wenn die ersten Lymphzügel bereits perioperativ um den sterilen Verband herum in das Abflussgebiet des Lymphsystems hinein gelegt werden.

So hat es sich z.B. bewährt nach Implantation einer Knie - TEP direkt postoperativ noch im Operationssaal einen großen Lymphzügel dorsal im Bereich Kniekehle und dorsalen Oberschenkel zu legen – dies reduziert das postoperative Hämatom sowie den Erguss, verbessert die postoperative Beweglichkeit und reduziert die Schmerzen.

Solche Lymphzügel sind sowohl im Bereich der Extremitätenchirurgie, als auch abdominal und thorakal nach entsprechender chirurgischer Intervention anzulegen, um eine erhebliche Verbesserung der Resorption und Reduktion von Schwellungszuständen zu erreichen.

Reflektorische Tapes z. B. über unterschiedlichen Darmabschnitten können die Peristaltik positiv beeinflussen, über anderen Organen kann damit deren Funktion unterstützt werden.

Postoperative Schmerzzustände beeinflussen die Funktion von Muskulatur neuroreflektorisch – in der Regel reagiert die Muskulatur mit verminderter Kraft, wird schlechter angesteuert und in einem komplexen Bewegungsablauf nicht harmonisch zugeschaltet, was zu einer Verzögerung der allgemeinen Mobilisierung führt, nicht nur nach Eingriffen an den Extremitäten.

Mit bestimmten Anlagen über Muskulatur gelingt es, den Tonus zu verbessern und die Kraft des Muskels zu verstärken.

Über eine Reduktion der Schmerzen werden diese Muskeln wieder „zugeschaltet“ und ein physiologischer Bewegungsablauf ist gewährleistet.

So wurde in einer polnischen Studie nachgewiesen, dass eine K-Active-Tape-Anlage direkt postoperativ nach offener Cholecystektomie zu einer Vielzahl von Veränderungen im Vergleich zur Kontrollgruppe führt.

Veränderungen im Vergleich zur Kontrollgruppe postoperativ nach offener Cholecystektomie:

  • Deutliche Reduktion der postoperativen Schmerzen, dadurch
  • Deutliche Reduzierung der benötigten postoperativen Analgetika
  • Verbesserung der pulmonalen Ventilation
  • Kürzere Phasen der postoperativen Darmatonie
  • Deutlich schnellere Verminderung des abdominellen Umfanges
  • Deutlich schnellere und problemlosere postoperative Mobilisation

Die Wunde wird zunächst ausgelassen, der sterile Wundverband sollte möglichst klein gehalten werden. Damit bleiben dem Anwender viele Möglichkeiten mit dem Tape, die jeweils individuell am Patienten vor einer Anlage abgetestet werden.

Diese Ergebnisse lassen sich grundsätzlich auf alle anderen Eingriffe übertragen.

Gerade auch bei thorakalen Eingriffen kann der postoperative Schmerz und die Lungenfunktion positiv beeinflusst werden, z.B. unter Verwendung von Muskelanlagen zur Unterstützung der Tätigkeit des Diaphragmas und der auxilliären Atemmuskulatur, sowie mit speziellen Anlagen zur Schmerzreduktion nach Resektionen von Rippen oder nach erheblichen Rippenspreizungen.

Im Bereich der Extremitätenchirurgie ist die postoperative Rehabilitation mit Tape schneller, die Funktion der durch den Schmerz nicht angesteuerten Muskulatur kann erheblich verbessert werden.

Besonders relevant ist dies nach der Implantation von Hüft– und Knie TEP0s, wo das Durchschnittsalter immer weiter ansteigt und der allgemeine Zustand der Muskulatur bereits präoperativ nicht optimal ist.


Bunte Tapestreifen aus Japan nun auch verstärkt im Ringersport zu finden

20.12.2010
Ringen - ein dynamischer Sport in dem Körperkontakt, aber auch Überlastungen und Verletzungen zum sportlichen Alltag gehören.

Lange Zeit wurde in der Prophylaxe und der Therapie das herkömmliche Sporttape eingesetzt. In den letzten Jahren nimmt immer mehr das Kinesiologische- oder auch K-Active Tape bekannte Produkt diesen Platz ein. Was ist aber der Unterschied und was sind die Vorteile des neuen K-Active Tapings, das sich im Sport, aber auch in der allgemeinen Medizin immer mehr etabliert?


Japanische Magic Tapes

20.05.2010
Ob Bastian Schweinsteiger bei der WM in Südafrika, das Team Columbia bei der Tour de France oder Sebastian Kienle beim Ironman in Roth, immer mehr Sportler auf der ganzen Welt nutzen die positiven Wirkungen von kinesiologischem Taping.

Was vor fast 30 Jahren in Japan begann, erfasst den Sportbereich wie eine Epidemie. Doch was steckt eigentlich dahinter? Was ist das Besondere und warum eignet es sich besonders im Sport?
 


Bunte Bänder

05.03.2010
Ob bei den Olympischen Spielen in Peking 2008, der Leichtathletik- Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr, bei immer mehr Triathleten oder dem einen oder anderen Radprofi: Bunte Klebestreifen in knalligen Farben, sog. "Kinesiologische Tapes" zieren Muskeln und umspannen Gelenke.

Ob bei den Olympischen Spielen in Peking 2008, der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr, bei immer mehr Triathleten oder dem einen oder anderen Radprofi: Bunte Klebestreifen in knalligen Farben, sog. "Kinesiologische Tapes" zieren Muskeln und umspannen Gelenke.

 


Bunte Klebestreifen

20.01.2010
Nicht nur die Anzahl der Besucher im bis zum letzten Platz belegten Fliednersaal, auch die vielen Fragen im Anschluss an die Kurzvorträge machten deutlich: An K-Active Taping haben viele ein großes Interesse. Zuvor hatte Schwester Sibylle Seebach-Gutsche, Stationsleitung Neurochirurgie, von ihren persönlichen Erfahrungen mit den farbigen Klebestreifen berichtet.

„Im Herbst 2004 war ich Patientin in einer orthopädischen Praxis und bekam auf mein arthrotisches Knie ‚blaue Streifen’ geklebt mit der Erklärung, es sei neu und würde gut helfen“, so Sr. Sibylle. Das Ergebnis sei verblüffend gewesen: „Ich konnte plötzlich wieder relativ schmerzfrei laufen und meinen Dienst machen, ohne dass mir bei jedem Schritt das Knie weh tat.“ Sie sei so begeistert gewesen, dass sei jedem, „ob er es hören wollte oder nicht, von diesem Erlebnis berichtete“. Es folgten eine intensive Auseinandersetzung mit der Methode und Versuche an „lebenden Objekten“, nämlich Kollegen. Sie fand eine Mitstreiterin in der Physiotherapie-Abteilung der DIAKO und lernte Eva Maria Allaut von der Firma „mar-med“ kennen, die Kinesio-Produkte vertreibt. Eva Maria Allaut stellte den Kontakt zu dem Dachverband Kinesio-Taping Deutschland und den besten KT-Ausbildern her, die seitdem regelmäßig Kurse in der DIAKO anbieten.

„Inzwischen haben wir rund 100 externe und interne Teilnehmer in Grund- und Aufbaukursen geschult und zu KT-Therapeuten ausgebildet“, beschrieb Sr. Sibylle den „Einzug“ der Therapie-Methode in die DIAKO. Unter den Kursteilnehmern waren Orthopäden, Gynäkologen, Internisten, Allgemeinmediziner und Neurochirurgen sowie Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Pfleger und Masseure. In der DIAKO selbst haben inzwischen 50 Mitarbeiter die Ausbildung zum KT-Therapeuten gemacht. So könne die Methode Patienten und Personal als Alternative und begleitende Behandlung angeboten werden. „Durch KT haben wir erreicht, dass Mitarbeiter weiter arbeiten konnten und sich nicht krankschreiben lassen mussten“, erklärte Sr. Sibylle. „Diese Erfolge machen uns stolz. Allerdings sind wir noch in der Aufbauphase und müssen viel tapen, denn nur wer viel übt und Erfahrungen sammelt, hat Erfolg.“

Sr. Sibylle dankte Vorstand und Krankenhausdirektorium für die Unterstützung, „die uns beim Aufbau eines KT-Schulungs- und -Therapiezentrums gewährt wird“. Auch bei vielen Schulmedizinern sei Kinesio-Taping mittlerweile eine anerkannte Methode, sagte Dr. Jan-Peter Braun, Ärztlicher Direktor der DIAKO. Braun freute sich über den „Impuls, der aus der Pflege kam“ und die Chance der DIAKO, ganz oben im Norden eine Therapie anbieten zu können, die im Kommen sei.

Carolin Weidner, Physiotherapeutin in der DIAKO, sprach während ihres Vortrages im Fliednersaal von 95 Prozent der Fälle, bei denen sich KT als Schmerz erleichternd erwiesen habe. Sie zeigte viele Fotos aus der praktischen Anwendung in der DIAKO, die von Dauerkopfschmerzen über Rücken- und Knieschmerzen bis zur Behandlung von Narben reichte. Nach ihrem Kurzvortrag musste sich Carolin Weidner schnell verabschieden: Sie betreut Sportler bei den Handball-WM, die zumindest zum Teil auch auf Kinesio-Taping schwören.

Volker Nieves, Physiotherapeut und Kinesio-Taping-Instruktor, ging auf Wirkung und Geschichte der Therapie ein, die bereits Anfang der 70er-Jahre mit Dr. Kenzo Kase begann. Nieves warnte aber davor, Kinesio als eine Art Wunder-Therapie zu verklären. Vielmehr sei sie eine gute, andere Heilverfahren ergänzende Methode, die die Selbstheilungskräfte der Körpers unterstütze. KT führe zu einer Verbesserung der Mikrozirkulation und zur Schmerzlinderung, aktiviere das lymphatische System und unterstütze die Gelenkfunktionen. Patienten berichteten häufig zunächst von einem angenehmen Wärmegefühl bei Einsatz der Klebestreifen. Zahlreiche Sportler, u.a. Lance Armstrong, Jan Koller und Volker Zerbe griffen bereits auf KT zurück.

Björn Moritz Plötz, Assistenzarzt Neurochirurgie, berichtete von einer klinischen Studie, mit der demnächst in der DIAKO begonnen wird. Patienten nach Bandscheiben-Operationen sollen in zwei große Gruppen aufgeteilt werden: Eine Gruppe erhält Kinesio-Taping zusätzlich zu den konventionellen Wärmeanwendungen und Massagen, die andere nicht. Zu verschiedenen Zeitpunkten sollen die Beschwerden erfasst werden. Man darf gespannt sein auf das Ergebnis.

 


Bunte Klebestreifen mit hoher Wirkung: Kinesiologisches Taping

15.01.2010
Man sieht sie immer öfter, die bunt beklebten Sportler – bei den Olympischen Spielen, auf Triathlon-Wettkämpfen, in Parkanlagen joggend oder in der Sauna regenerierend.

Welche Wirkung haben Kinesiologische Tapes? Ist es mehr als eine Modeerscheinung? Neu ist die Erfindung zumindest nicht, denn die Pflaster wurden bereits vor fast 30 Jahren von Dr. Kenzo Kase und dem japanischen Unternehmen Nitto Denko entwickelt.


Eine neue Therapieform erobert die Welt

13.01.2010
Das kinesiologische Taping wurde von Dr. Kenzo Kase aus Japan bereits in den 70er-Jahren entwickelt.

Kase hat viele Jahre als Arzt für Chiropraktik in den USA gearbeitet und beobachtet, dass seine Behandlungen oft nur  kurzfristig Erfolg hatten. Die Patienten kamen mit den gleichen Beschwerden nach wenigen Wochen wieder.


Verbesserung der Sprungkraft bei Handballspieler durch K-Active Taping

28.12.2009
In der nachfolgenden Arbeit wird die Wirksamkeit kinesiologischer Tapes zur Verbesserung und Unterstützung spezifischer Bewegungsabläufe bei Handballern aufgezeigt.

In der nachfolgenden Arbeit wird die Wirksamkeit kinesiologischer Tapes zur Verbesserung und Unterstützung spezifischer Bewegungsabläufe bei Handballern aufgezeigt.


Kinesiologisches Taping nach Gallenblasenoperationen

01.12.2009
Gallengangoperationen gehört zu den Schlüsselproblemen der allgemeinen Chirurgie.

In Polen, sowie in vielen anderen Ländern, sind Gallengangoperationen den Bruch-Korrekturen und Blinddarmoperationen zahlenmäßig überlegen. Der Eingriff wird in jeder chirurgischen Abteilung in Polen gemacht. Gewöhnlich verursachen Unterleibsoperationen eine Vielfalt von Funktionsstörungen, einschließlich der postwirkenden Lähmung des Darmtrakts, der Unausgewogenheit des Wassers Elektrolyts und weitere Störungen, die mit der zu Grunde liegenden Krankheit, der Anästhesie und den koexistierenden Krankheiten verbunden sind. Postoperativer Schmerz, Atmungskomplikationen sowie verschlechterte Übungstoleranz bleiben ein ernstes Problem für Postunterleibsoperations Patienten.








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